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25.09.2010 Heidelberger Herbst

Mit Regenschauern und einem trübem Herbsthimmel startete dieses Jahr der "Heidelberger Herbst". Im Verlauf wurde es zum späten Nachmittag zwar trockener, aber an den sonnigen „Heidelberger Herbst“ im vergangenen Jahr konnte er nicht anknüpfen. Dennoch ließen es sich die Heidelberger und ihre Gäste nicht nehmen, mit Regenschirmen und wetterfester Kleidung ausgestattet das zahlreiche Angebot der Essens-, und Getränkestände anzunehmen, an den kunsthandwerklichen und sonstigen Verkaufsständen ein Mitbringsel zu ergattern oder einfach nur das auf vielen Bühnen angebotene Programm zu genießen.

Wie immer war das Rote Kreuz wieder ein verlässlicher Sicherheitspartner, auch wenn aufgrund der negativen Erfahrungen anderer Veranstaltungen dieses Jahres im Vorfeld die Sicherheitsvorkehrungen besonders auf den Prüfstand gestellt wurden. Die seit über 30 Jahren bestehenden, jährlich aufgrund neuer Erfahrungen und Techniken fortgeschriebenen und optimierten Sicherheitskonzepte sorgten dafür, dass die Besucher sich sorglos ganz dem Altstadtfest widmen konnten.

Es wurden wieder die zwei bekannten Unfallhilfsstellen aufgebaut und eingerichtet. Eine diesmal direkt im Heidelberger Rathaus, in einem ausgebauten Kellerraum mit zusätzlichem Behandlungszelt auf dem Parkplatz an der Mönchsgasse, und die zweite Unfallhilfsstelle wieder in einem Zelt in der Akademiestraße. Obwohl wegen des Wetters weniger Besucher als in den vergangenen Jahren kamen, konnte keine Entwarnung gegeben werden, da wir mit den üblichen Vorkommnisse rechnen mussten, wenn der Regen gegen Abend aufhören sollte. Und darauf mussten wir selbstverständlich vorbereitet sein.

Tagsüber war alles sehr ruhig, als aber abends der Regen aufhörte, kam wie erwartet die „Nachtschicht der Besucher“, die sich beeilte, das Versäumte nachzuholen, was zu einem erheblichen Aufkommen an Kliniktransporten führte. Leider hatten wir auch diesmal wieder sehr junge, alkoholisierte Patientinnen und Patienten zu versorgen, zwei vierzehn und fünfzehn Jahre junge Mädchen mussten mit Alkoholvergiftung in die Kinderklinik gebracht werden; Jugendliche wurden in die Medizinische Klinik gebracht. Mehrere Personen konnten in den Unfallhilfsstellen u. a. mit Hilfe von Infusionen wieder auf die Beine gebrachtwerden.

Die 4 bereitgestellten Rettungs- und Krankenwagen mussten sieben Transporte durchführen; dreimal war der Notarzt im Einsatz.

Insgesamt waren über 30 Helferinnen und Helfer und zwei Ärzte im Einsatz; die meisten noch bis 03.00 Uhr morgens.

Unfallhilfsstelle 2 / Akademiestrasse