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10.04.11 Jubiläum beim Heidelberger Halbmarathon

Ausgerechnet der Jubiläums-Halbmarathon fand nicht zum gewohnten Termin, dem
letzten Sonntag im April, statt, sondern wegen Ostern bereits zwei Wochen früher.

Zum 30. Mal gingen am 10. April die Läuferinnen und Läufer bei dem von der TSG
78 organisierten Heidelberger Halbmarathon sowie dem Teamlauf und dem Bambini-
Lauf in der Friedrich-Ebert-Anlage auf ihre Strecken.

Um 09:15 Uhr startete der 30. SAS Halbmarathon mit 3.500 Läuferinnen und Läufern
über 21,1 km und 330 zu überwindenden Höhenmetern. Danach durften um 09:45
Uhr die ca. 750 Teilnehmer des Henkel-Team-Laufes 3,1 km in der Altstadt laufen,
und zum guten Schluss starteten um 10.10 Uhr ca. 300 Kinder zum HPK Dr. Natour
Bambini-Lauf über 1.200 m.

Bei schönstem Wetter und strahlendem Sonnenschein wurden die einzelnen Läufe
ohne größere Zwischenfälle bewältigt, bereits nach 1:13:35 h kam der erste Läufer
des Halbmarathons ins Ziel!

Die DRK-Bereitschaft kümmerte sich wie immer um diejenigen, denen die sportliche
Betätigung aus welchem Grund auch immer nicht bekam.

Am Ziel wurde wieder das Behandlungszelt eingerichtet, in dem neben dem
klinikerfahrenen Sanitätspersonal auch zwei Notärzte bereitstanden. Neben
den mit Feldbetten bereitgestellten Behandlungsplätzen wurden auch zwei
Notfallbehandlungsplätze eingerichtet, die im Gegensatz zu den einfachen
Behandlungsplätzen diesmal aber glücklicherweise nicht in Anspruch genommen
werden mussten.

Die auf der Strecke befindlichen sechs Rettungswagen, ein Notarztwagen und ein
Notarzteinsatzfahrzeug wurden von der neben dem Zelt postierten Einsatzführung
dirigiert.

Das Wetter war erfahrungsgemäß morgens zunächst noch etwas kühl, es wurde
jedoch gegen Mittag sehr warm, aber zum Laufen war es immer noch ideal.

Einige Läuferinnen und Läufer mussten jedoch unsere Hilfe wieder in Anspruch
nehmen. Von der Strecke wurden zwei Läufer mit den Rettungsfahrzeugen zum
Behandlungszelt gebracht; ein weiterer Läufer musste allerdings direkt von der
Strecke mit ärztlicher Begleitung ins Krankenhaus gefahren werden.

Am Ziel wurden diesmal nur 13 Personen behandelt, davon mussten auch nur 2 mit
Infusionen wieder auf die Beine gebracht werden. Während sich noch im letzten
Jahr viele Läufer ihre Brustwarzen am durchgeschwitzten Trikot aufgerieben hatten,
holten sich diesmal einige noch vor dem Start Pflästerchen ab, um die Brustwarzen
abzukleben. So musste nach dem Rennen wegen solcher Verletzungen niemand
behandelt werden.

Wir bedanken uns bei den Fachkräften aus den DRK-Bereitschaften Heidelberg-Süd
und Dossenheim sowie den anderen Helfern für die Unterstützung und bei den vier
Ärzten für die gute Zusammenarbeit.